Biozyklisch-Veganer Anbau

Mitte der 90er Jahre wurde in Manchester das Vegan Organic Network (VON) gegründet. Für immer mehr Veganer ist es wichtig zu wissen, wie ihr Gemüse und Obst erzeugt wird, um ausschließen zu können, dass dieses von der Tierindustrie kontaminiert wurde.

 

Von der Tierindustrie werden nicht nur Mist und Gülle der lebend gehaltenen Tiere auf den Feldern ausgebracht, sondern auch Blut, Knochen, Horn und Haare. Die Verkauf von Schlachtabfällen als Düngemittel hat sich als ein lukratives Nebengeschäft der Fleischindustrie erwiesen.

 

Das biologisch-vegane Netzwerk (BVN) wurde Ende der 90er Jahre nach dem Vorbild der Vegan Organic Network gegründet. Die Hauptziele des Netzwerks bestehen darin, im deutschsprachigen Raum den bio-veganen Lebenszyklus von Gemüse- und Obstanbau ohne den Einsatz von Nutztieren zu fördern sowie die vegane Bewegung mit der ökologischen Landwirtschaft zu vernetzten.

 

Der Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau wurde gegründet, damit auch Verbraucher*innen leichter erkennen können, welches Obst und Gemüse aus veganer Erzeugung stammt. Zudem berät der Förderkreis Landwirtschaftsbetriebe bei der Umstellung hin zu einer Bewirtschaftung nach biozyklisch-veganen Richtlinien. Ferner können Produkte durch eine unabhängige Kontrollstelle mit dem internationalen Qualitätssiegel "BIOZYKLISCH-VEGANER ANBAU" zertifiziert werden.

 

Wir unterstützen diese Initiativen und stellen interessierten Winzerinnen und Winzern  auch gerne den Kontakt her.

 

Für Interessenten gibt es auch am 19.02.2019 ein Tagesseminar zu diesem Thema, mehrer Infos hierzu sind hier zu finden.